Frauen – Netze weben

„...Ich höre wieder, was der Wald uns flüstert:

Wir sind verbrüdert und wir sind verschwistert.

Ich höre wieder aller Wesen Kunden:

Wir sind verwoben und wir sind verbunden...“

(Rose Ausländer)

Die Arbeit mit Frauen ist eine Herzensangelegenheit für mich. Eine lange Zeit der fremd-besetzten Lebensräume, der Anpassung an vorgegebene Werte und der Anstrengung, Anforderungen zu erfüllen, die es scheinbar ausschlossen, auf die innere Stimme zu hören und ihr zu folgen, hinterlässt in vielen Frauen jeglichen Alters Spuren. Das Ringen um Autonomie im Sinne der Übereinstimmung mit den eigenen Gefühlen, Bedürfnissen und mit dem verborgenen Wissen um die Lebenszyklen begleite ich leidenschaftlich gerne. Im wunderbaren Leib einer Frau vollzieht sich die Schöpfung wie im Leib der Erde – vielfältig, wild im Werden und Vergehen, voller Hingabe an das Leben in allen Facetten.

 

Die Sehnsucht nach Verbundenheit im Seelenraum der weiblichen Themen ist groß geworden. Der Wunsch, Wissen wieder zu teilen, voneinander zu lernen, sich gegenseitig beim Wachsen und Reifen zu unterstützen, gemeinsam zu lachen , zu weinen, zu feiern und Rituale neu zu erfinden außerhalb gesetzter Konventionen – dieser Wunsch ist wach.

 

Er ruft mich dazu auf, den vorhandenen Schätzen eine Sprache zu geben und die inne wohnende Kraft zu locken und zu würdigen. Das Sich-Anschließen an Aspekte der alten weiblichen Traditionen macht – auch mich – innerlich friedlich und stolz und kann einen empfänglichen, offenen Raum für die Liebe schaffen – für die Liebe zu den Kindern, zu den Männern, zu allen lebendigen Wesen und zu unserem Planeten. Es ist ein Glück, wenn Frauen sich selbst wieder als Frau umarmen können und alle Schwestern dazu!

 

Unabdingbar braucht eine Frau für diese Entwicklung die Bereitschaft, Verantwortung für die eigene dunkle Seite zu übernehmen und anzuerkennen, dass eine Zunahme an weiblicher Macht bedeutet, mit den eigenen zerstörerischen Kräften achtsam umgehen zu müssen.

 

Ich betrachte mich als eine „Knochensammlerin“ so wie Pinkola Estes die „alte Laloba“ anschaulich in ihrem Buch „Die Wolfsfrau“ beschrieben hat. Die „versprengten Einzelteile“ möchten zusammengesetzt und beatmet, besungen und betanzt werden, bis das ursprüngliche Lebensfeuer die vitale Kraft zum Glühen bringt. Auch Worte und Geschichten sammle ich mit Wonne - neben Kaffeekannen, Kupfermünzen, Muscheln, Kräutern...

Folgende Frauengruppen laufen aktuell:

(für weitere Infos auf den Workshopnamen klicken)

 

Ariadnezyklus

Zeit der Wiederkehr – Frauenzeit

 

Schwellenzeiten

im Frauenleben

 

Herbstschwelle

Lebensphasenbegleitung für Frauen ab 60 Jahren